Jahreshauptversammlung am 04.06.2010

Zur diesjährigen JHV in der “Druckerei”, Bad Oeynhausen, konnte Versammlungsleiter Gerhard Jagusch über 50 Mitglieder des Vereins und Besucher begrüßen. Herr Jagusch bedankte sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern Herrn Thomas Diekmann und Herrn Friedhelm Bartelheimer, die beide aus persönlichen Gründen ihre Ämter in Zukunft nicht mehr wahrnehmen können, für die tatkräftige Mitarbeit in den vergangenen Jahren.

Im Jahresbericht erläuterte Herr Wilfried Lenger die allgemeine Lage. Der Verein hat im Moment über 200 Mitglieder, die zum größten Teil auch ihre Zahlungen an den Gasversorger kürzen. Herr Lenger erläuterte an einigen Beispielen die aufwändige ehrenamtliche Vorstandsarbeit bei der Betreuung unserer Vereinsmitglieder. Diese Aktivitäten dringen natürlich kaum nach außen, so dass bei einigen Mitgliedern der Eindruck entstanden war, dass der Verein sich zu passiv verhält. Ein weiterer Grund der augenblicklichen Ruhe liegt auch in der Tatsache, dass viele Gerichtsverfahren noch nicht entschieden sind und von Seiten der Versorgungsunternehmen kaum Klagen erhoben werden. Daher kann auch auf unserer Internetseite (wie bei anderen Bürgerinitiativen und Vereinen in diesem Bereich) nicht viel Neues berichtet werden. Es zeigt sich daran aber auch die Unsicherheit der Versorger. Weiterhin ist Geduld und Ausdauer gefragt.

Nach dem Kassenbericht von Frau Christa Wortmann stellten die Kassenprüfer die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung fest und dem Vorstand wurde Entlastung erteilt.

Die Vorstandwahlen führten zu folgenden Ergebnissen:

  • Erster Vorsitzender: Gerhard Jagusch
  • Zweiter Vorsitzender und damit Stellvertreter: Wilfried Lenger
  • Kassenführung: Christa Wortmann
  • Schriftführer: Winfried Brust und Winfried Pentinghaus
  • Beisitzer: Klaus-Peter Peitzmeier und Kurt Varlemann.

Rechtsanwalt Stefan Ott berichtete dann über den Stand der Klagen zweier Vereinsmitglieder gegen den örtlichen Versorger. Im November 2010 wird eine weitere Verhandlung vor dem Kartellsenat des Landgerichts Dortmund stattfinden. Der Versorger wurde vom Gericht aufgefordert, vorher noch weitergehende Ausführungen zur Billigkeit der strittigen Preiserhöhungen einzureichen. Der Ausgang dieser Verfahren ist fraglich, wird von Herrn Ott aber vorsichtig optimistisch beurteilt.

In der nachfolgenden Diskussionsrunde beantwortete Herr Ott die Fragen der Anwesenden zu den Themenbereichen Verjährung, Einrede der Verjährung, Widerspruch und Unterschiede zwischen Sonder- und Normalkunde.

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